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Für straffe Konturen und mehr Wohlbefinden

Erschlaffte Haut an den Oberarmen ist ein häufiges Anliegen, insbesondere nach Gewichtsabnahme oder im Zuge des natürlichen Alterungsprozesses. Wenn Sport und nicht-operative Behandlungen keine ausreichende Straffung mehr ermöglichen, kann eine Oberarmstraffung (Brachioplastik) helfen, die Kontur der Arme nachhaltig zu verbessern. Ziel ist ein harmonisches, strafferes Erscheinungsbild der Oberarme– immer unter Berücksichtigung realistischer Erwartungen und einer individuellen Beratung.

Der Wunsch nach strafferen Oberarmen tritt besonders dann in den Vordergrund, wenn mit den wärmeren Monaten wieder kurzärmelige oder ärmellose Kleidung getragen wird. Viele Betroffene empfinden erschlaffte Haut an den Oberarmen als ästhetisch störend – unabhängig von Körpergewicht oder allgemeiner Fitness.

In den meisten Fällen geht es dabei nicht um überschüssiges Fett, sondern um Haut, die an Elastizität verloren hat und bei angehobenen Armen sichtbar herabhängt oder sich bei Bewegung störend bemerkbar macht. Umgangssprachlich werden diese Veränderungen häufig als sogenannte „Winke-Arme“ bezeichnet.

Kurzüberblick der Behandlung

  • Dauer 2-4 Stunden
  • Narkose Vollnarkose
  • Aufenthalt Ambulant, ggf. Stationär
  • Nachbehandlung Kompression für 4 Wochen
  • Arbeitsfähigkeit nach 1-2 Wochen
  • Sport nach 6 Wochen

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Kurz erklärt – das Wichtigste auf einen Blick

Ursachen für erschlaffte Haut an den Oberarmen

Eine Hauterschlaffung an den Oberarmen kann verschiedene Ursachen haben, oft wirken mehrere Faktoren zusammen:

  • Starke Gewichtsabnahme, bei der sich die Haut nicht ausreichend zurückbildet
  • Natürlicher Alterungsprozess mit Verlust von Kollagen, Elastin sowie Muskel- und Fettvolumen
  • Rückgang der Muskelmasse bei Menschen, die früher intensiv Kraftsport oder Bodybuilding betrieben haben

Die genaue Ursache und Ausprägung sind entscheidend für die Wahl der geeigneten Behandlungsmethode.

Nicht-invasive Möglichkeiten bei leichter bis moderater Hauterschlaffung –  Oberarme straffen (fast) ohne Narben

Bei weniger stark ausgeprägten Befunden kann häufig auf eine invasive Oberarmstraffung verzichtet werden: Oberarmstraffung (fast) ohne Narben. Moderne minimalinvasive Verfahren ermöglichen in ausgewählten Fällen eine sichtbare Straffung ohne lange Narben.

BodyTite® – Radiofrequenz zur Hautstraffung

BodyTite® nutzt hochfrequente Radiofrequenzenergie, die über eine feine Sonde gezielt unter die Haut abgegeben wird. Dadurch kommt es zu:

  • einer sofortigen Gewebestraffung
  • einer langfristigen Stimulation der Kollagenneubildung
  • einer Verbesserung der Hautqualität

Morpheus8™ – Ergänzende Behandlung für Hautstruktur und Straffung

Morpheus8™ kombiniert Microneedling mit Radiofrequenz und wirkt in oberflächlicheren Hautschichten (Hautstraffung Oberarme ohne OP). Das Verfahren kann die Hautstruktur weiter verbessern und das Ergebnis zusätzlich unterstützen.

Operative Oberarmstraffung (Brachioplastik)

Bei deutlich ausgeprägtem Hautüberschuss – insbesondere nach massiver Gewichtsabnahme – ist eine operative Oberarmstraffung oft die effektivste und dauerhafteste Lösung. In diesen Fällen reichen nicht-invasive Methoden in der Regel nicht aus, um ein zufriedenstellendes Ergebnis zu erzielen.

Die Operation ist vor allem dann sinnvoll, wenn der Hautüberschuss auch unter Kleidung sichtbar ist oder das Tragen bestimmter Kleidungsstücke deutlich einschränkt.

Moderne OP-Technik der Oberarmstraffung

Die heutige Oberarmstraffung folgt einem dreidimensionalen chirurgischen Konzept. Ziel ist nicht nur die Entfernung überschüssiger Haut, sondern eine harmonische Neuformung der gesamten Oberarmkontur:

  • Reduktion des Hautmantels im Umfang
  • Zusätzliche Straffung in Richtung Achselregion

Je nach Ausgangsbefund entsteht eine L- oder T-förmige Narbe, die häufig kürzer ausfällt als bei älteren Techniken, bei denen ausschließlich der Umfang reduziert wurde.

Der Eingriff erfolgt in Vollnarkose und kann in geeigneten Fällen ambulant durchgeführt werden. Drainagen werden in der Regel nach ein bis zwei Tagen entfernt. Eine Kombination mit BodyTite oder Morpheus8 kann das Ergebnis zusätzlich optimieren.

Risiken und mögliche Komplikationen

Die Oberarmstraffung ist ein größerer chirurgischer Eingriff, der beidseitig durchgeführt wird und mehrere Stunden dauern kann. Mögliche Risiken sind unter anderem:

  • Nachblutungen
  • Serom- oder Hämatombildung
  • Länger anhaltende Schwellungen
  • Infektionen oder Wundheilungsstörungen
  • Auffällige Narbenbildung
  • Vorübergehende oder selten anhaltende Sensibilitätsstörungen
  • Sehr selten Verletzungen von Nerven oder größeren Blutgefäßen

Eine sorgfältige Aufklärung und individuelle Risikoabwägung sind daher unerlässlich.

Heilungsverlauf und Nachsorge

Nach der Operation sind Schwellungen und Blutergüsse normal. Für etwa 4 Wochen sollte konsequent spezielle Kompressionskleidung getragen werden.

In dieser Zeit sollten körperliche Belastungen, Sport sowie das Anheben der Arme über Schulterhöhe vermieden werden, um die Heilung optimal zu unterstützen.

Die Narbe – ein zentraler Entscheidungsfaktor

Ein besonders wichtiger Aspekt der Oberarmstraffung ist die Narbenlage. Im Gegensatz zu vielen anderen ästhetisch-chirurgischen Eingriffen befindet sich die Narbe in einem vergleichsweise gut sichtbaren Bereich.

Daher ist der Eingriff vor allem dann sinnvoll, wenn der Hautüberschuss deutlich ausgeprägt ist und der persönliche Leidensdruck entsprechend hoch. Entscheidend ist, dass Patientinnen und Patienten vor der Operation genau verstehen, dass die Narbe sichtbar sein kann und nicht klein ist.

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