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Stabile Mitte, harmonische Silhouette

Die Bauchdeckenstraffung (Abdominoplastik) ist ein chirurgischer Eingriff zur dauerhaften Straffung der Bauchdecke nach Schwangerschaften oder starker Gewichtsabnahme. Ziel ist nicht nur die Entfernung überschüssiger Haut, sondern – bei entsprechender Indikation – auch die Wiederherstellung der inneren Stabilität der Bauchwand, etwa durch Korrektur einer Rektusdiastase.

Das Ergebnis ist ein flacherer, stabilerer Bauch und eine harmonische Körperkontur.

Kurzüberblick der Behandlung

  • Dauer 2-4 Stunden
  • Narkose Vollnarkose
  • Aufenthalt Stationär, 3 Nächte
  • Nachbehandlung Kompressionswäsche für 4 Wochen
  • Arbeitsfähigkeit nach 2 Wochen
  • Sport nach 6–8 Wochen

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Abdominoplastik – mehr als eine reine Hautstraffung

Nicht selten bleibt nach einer Schwangerschaft oder einer Gewichtsabnahme eine deutliche Veränderung der Bauchkontur zurück.

Der Bauch kann vorgewölbt wirken oder es entsteht ein Hautüberschuss, der sich faltenförmig über den Unterbauch legt.

Insbesondere nach Schwangerschaften liegt das Problem häufig nicht allein im Überschuss an Haut- und Unterhautfettgewebe, sondern auch in einer Schwäche der tiefen Bauchdeckenfaszie sowie einem Auseinanderweichen der geraden Bauchmuskeln (Rektusdiastase). Dieses Auseinanderstehen der Muskulatur lässt sich – entgegen häufiger Annahmen – nicht durch gezieltes Training der geraden Bauchmuskeln beheben.

Durch die veränderte anatomische Position können die Muskeln dem Druck der inneren Organe keinen ausreichenden Gegenspieler mehr bieten. Das Resultat ist eine sichtbare Vorwölbung des Bauches. In solchen Fällen ist eine operative Raffung der Bauchdeckenfaszie sinnvoll, um die Muskulatur wieder in ihre funktionell korrekte Lage zurückzuführen und die innere Stabilität wiederherzustellen.

Individuelle operative Konzepte

Die Korrektur der Faszie wird in der Regel mit einer Straffung des Haut-Weichteilmantels kombiniert. Bei weniger ausgeprägten Befunden – insbesondere wenn die Vorwölbung überwiegend den Unterbauch betrifft und kaum Hautüberschuss besteht – kann in ausgewählten Fällen auch eine endoskopische, minimalinvasive Raffung der Faszie durchgeführt werden, ggf. sogar ambulant.

Müssen größere Haut- und Fettgewebsareale entfernt werden, ist es nahezu immer erforderlich, den Nabel neu zu positionieren, damit er nach der Straffung wieder in einer anatomisch natürlichen Lage zu liegen kommt.

Kombinationen für ein harmonisches Ergebnis

In vielen Fällen ist es sinnvoll, die Abdominoplastik mit einer Fettabsaugung in angrenzenden Bereichen zu kombinieren – etwa seitlich an der Taille, im Oberbauch oder im Schambereich. Dadurch lassen sich weichere Übergänge schaffen und die Gesamtkontur deutlich harmonisieren.

Auch die Kombination mit BodyTite, einem modernen Radiofrequenzverfahren zur zusätzlichen Hautstraffung, kann vorteilhaft sein, insbesondere bei grenzwertiger Hautelastizität.

Heilungsverlauf und Nachsorge

Nach einer Bauchdeckenstraffung ist in den ersten Tagen eine konsequente körperliche Schonung erforderlich. Aus diesem Grund wird der Eingriff in der Regel stationär durchgeführt, um eine sichere postoperative Betreuung zu gewährleisten.

Die Erholungsphase erstreckt sich über mehrere Wochen. Für etwa 4 Wochen muss ein individuell angepasstes Kompressionsmieder getragen werden, das die Heilung unterstützt und zur Formstabilität beiträgt. Sportliche Aktivitäten und stärkere körperliche Belastungen sind erst nach ärztlicher Freigabe wieder möglich.

Stabilität, Funktion und Ästhetik im Einklang

Die Bauchdeckenstraffung ist ein anspruchsvoller Eingriff, bei dem funktionelle Wiederherstellung und ästhetisches Ergebnis untrennbar miteinander verbunden sind. Eine sorgfältige Planung und ausführliche Beratung sind entscheidend, um ein Ergebnis zu erzielen, das nicht nur sichtbar, sondern auch langfristig spürbar überzeugt.

Häufig gestellte Fragen zur Bauchdeckenstraffung in Würzburg

Was ist eine Bauchdeckenstraffung (Abdominoplastik)?

Die Bauchdeckenstraffung ist ein chirurgischer Eingriff zur Entfernung von überschüssiger Haut und zur Straffung der Bauchdecke. Häufig wird sie nach Schwangerschaften oder Gewichtsabnahme durchgeführt und kann mit einer Korrektur der Rektusdiastase kombiniert werden.

Wann ist eine Abdominoplastik sinnvoll?

Eine Abdominoplastik ist sinnvoll bei:

  • überschüssiger, erschlaffter Bauchhaut
  • ausgeprägter Bauchvorwölbung
  • Rektusdiastase, die sich nicht durch Training beheben lässt
  • Hautfalten mit funktionellen oder hygienischen Beschwerden

Was ist eine Rektusdiastase?

Eine Rektusdiastase bezeichnet das Auseinanderweichen der geraden Bauchmuskeln. Sie verbleibt häufig nach Schwangerschaften, kann aber auch unabhängig davon auftreten. Dieses Problem kann oft nicht durch Sport vollständig behoben werden, ein Training der geraden Bauchmuskeln wirkt oft sogar kontraproduktiv und kann das Auseinanderweichen sogar noch verschlimmern. Bei Beschwerden kann eine operative Raffung der Bauchdeckenfaszie sinnvoll sein kann.

Wird bei einer Bauchdeckenstraffung der Nabel versetzt?

Bei umfangreicheren Straffungen ist eine Neupositionierung des Nabels in der Regel notwendig, um nach der Hautentfernung wieder eine natürliche anatomische Lage zu erreichen.

Ist eine Kombination mit Fettabsaugung möglich?

Ja. Eine Kombination mit Liposuktion im Bereich der Flanken, des Oberbauchs oder Schambereichs ist häufig sinnvoll, um harmonische Übergänge und ein ästhetisch ausgewogenes Gesamtergebnis zu erzielen.

Kann die Bauchdeckenstraffung mit BodyTite® kombiniert werden?

Ja. BodyTite®, ein modernes Radiofrequenzverfahren zur Hautstraffung, kann ergänzend eingesetzt werden – insbesondere bei reduzierter Hautelastizität oder zur Optimierung des Straffungseffekts.

Wie lange dauert die Heilung nach einer Abdominoplastik?

Die Erholungsphase dauert mehrere Wochen. In den ersten Tagen ist konsequente Schonung erforderlich. Ein Kompressionsmieder sollte für etwa 4 Wochen getragen werden. Sport ist meist nach 6–8 Wochen wieder möglich, abhängig davon um welche Sportart es sich handelt. Eine volle Belastung sollte aber erst nach etwa 12 Wochen erfolgen.

Ist die Bauchdeckenstraffung schmerzhaft?

Postoperative Schmerzen sind individuell unterschiedlich, in der Regel aber gut medikamentös kontrollierbar. Die meisten Patient:innen empfinden eher ein Spannungsgefühl als starke Schmerzen.

Bleiben sichtbare Narben zurück?

Die Schnittführung erfolgt möglichst tief am Unterbauch, sodass die Narbe später in der Unterwäsche oder im Bikini verborgen werden kann. Mit guter Nachsorge verblassen die Narben in der Regel deutlich.

Ist das Ergebnis dauerhaft?

Das Ergebnis einer Bauchdeckenstraffung ist langfristig stabil, sofern das Körpergewicht weitgehend konstant bleibt und keine erneute Schwangerschaft eintritt.

Wird eine Abdominoplastik von der Krankenkasse übernommen?

In der Regel handelt es sich um einen ästhetischen Eingriff. In seltenen Fällen, z. B. bei funktionellen Beschwerden oder medizinischer Notwendigkeit, kann eine Einzelfallprüfung durch die Krankenkasse erfolgen.

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