Skip to main content

Moderne Face- und Necklift-Methoden – ästhetische Verjüngung von Gesicht und Hals

Unter dem Begriff Face- und Necklift werden heute zahlreiche differenzierte chirurgische Verfahren zur Verjüngung der Gesichts- und Halsregion zusammengefasst. Die früher gefürchtete „maskenhafte“ Erscheinung nach ausgedehnten Hautstraffungen ist bei modernen Techniken selten geworden. Ursache hierfür ist ein deutlich verbessertes anatomisches Verständnis sowie die konsequente Behandlung der tieferen Gewebeschichten.

Moderne Facelift-Methoden verfolgen das Ziel einer natürlichen Verjüngung unter Erhalt des individuellen Gesichtsausdrucks. Dabei steht nicht das maximale Spannen der Haut im Vordergrund, sondern die anatomisch korrekte Reposition erschlaffter Strukturen.

Kurzüberblick der Behandlung

  • Dauer 2-4 Stunden
  • Narkose Vollnarkose
  • Aufenthalt Stationär, meist 1 Nacht
  • Nachbehandlung Kompression für 4 Wochen
  • Arbeitsfähigkeit nach 1-2 Wochen
  • Sport nach 4-6 Wochen

Vereinbaren Sie eine individuelle Beratung in unserer Praxis in Würzburg

Termin vereinbaren

Individuelle Planung und kombinierbare Techniken

Je nach Befund können Facelift-Verfahren gezielt und kombiniert eingesetzt werden. Behandelt werden unter anderem:

  • abgesunkene Weichteile des Gesichts
  • Fettkompartimente, die repositioniert oder reduziert werden
  • Volumenverluste durch Eigenfetttransfer oder Filler
  • Hauterschlaffung und Falten, die bewusst gemildert, nicht „glattgezogen“ werden

So entsteht ein harmonisches Ergebnis ohne Überkorrektur.

Deep-Plane-Facelift

Das Deep-Plane-Facelift ist eine anatomisch anspruchsvolle Technik, bei der nicht nur Haut und SMAS, sondern tiefere Gewebeschichten gemeinsam mobilisiert und neu positioniert werden. Dadurch lassen sich insbesondere Veränderungen im Mittelgesicht, im Bereich der Nasolabialfalten und der Kieferlinie sehr effektiv und dauerhaft korrigieren. Ein wesentlicher Vorteil ist die geringe Spannung auf der Haut, was zu besonders natürlichen Ergebnissen führt.

Delta Lift (Facelift mit Faszienduplikatur)

Das Delta Lift ist ein vollwertiges, effektives Facelift-Verfahren und keineswegs lediglich eine limitierte Technik. Zentrales Element ist die Faszienduplikatur, bei der tragende Gewebeschichten gezielt gestrafft und stabil fixiert werden. Dadurch wird die Erschlaffung im Bereich von Wangen, Unterkiefer und Hals nachhaltig korrigiert und Volumen repositioniert.

Richtig angewendet erlaubt das Delta Lift eine deutliche und gleichzeitig natürliche Verjüngung der Gesichts- und Halskonturen. Es kann als eigenständiger Eingriff durchgeführt oder sinnvoll mit anderen Verfahren kombiniert werden.

Aufgrund des Operationsumfangs erfolgt eine Face-/Necklift in der Regel stationär mit einer Übernachtung, um eine optimale postoperative Betreuung sicherzustellen.

Endoskopische Unterstützung

In ausgewählten Fällen kann der Einsatz eines Endoskops sinnvoll sein. Endoskopische Techniken ermöglichen ein besonders präzises und gewebeschonendes Vorgehen und können die Sicherheit sowie die Kontrolle während des Eingriffs weiter erhöhen.

Nicht-operative und minimalinvasive Ergänzungen

Wenn die Befunde noch nicht ausgeprägt genug für ein chirurgisches Facelift oder Necklift sind oder wenn operative Narben vermieden werden sollen, können moderne physikalische Verfahren eingesetzt werden.

Radiofrequenzbasierte Systeme wie FaceTite® oder AccuTite® ermöglichen eine Straffung tieferer Gewebeschichten. Zur zusätzlichen Verbesserung von Hautstruktur und -qualität kann Radiofrequenz-Microneedling (z. B. Morpheus 8™) beitragen.

AccuTite® / FaceTite®

Morpheus 8™

Necklift – Straffung der Halsregion

Das Necklift ist ein chirurgischer Eingriff zur Straffung der Halsregion.

Typische Befunde sind erschlaffte Haut, ein Verlust der klaren Kiefer-Hals-Kontur sowie ausgeprägte Muskel- oder Fettveränderungen im Bereich des Platysmas.

Je nach Ausgangsbefund kann ein Necklift die Straffung der Haut, die Neuformung der Halsmuskulatur sowie die Reposition oder Reduktion von Fettgewebe. Der Eingriff kann allein oder in Kombination mit einem Facelift durchgeführt werden, um ein harmonisches Gesamtbild von Gesicht und Hals zu erreichen. Ziel ist eine natürliche, klar definierte Halskontur ohne sichtbare Operationszeichen.

Individuelle Beratung

Die Wahl der geeigneten Facelift-Methode ist stets eine individuelle Entscheidung, abhängig von Anatomie, Hautqualität, Ausprägung der Altersveränderungen und persönlichen Erwartungen. Pauschale Empfehlungen sind daher nicht sinnvoll.

Grundsätzlich lassen sich moderne Facelift- und Halsstraffungsoperationen heute mit einem hohen medizinischen Sicherheitsstandard durchführen – häufig mit kurzem stationärem Aufenthalt.

Beratung vereinbaren

FAQ zu Facelift / Necklift in Würzburg

Für wen eignet sich ein Facelift oder Necklift?

Ein Facelift oder Necklift kommt infrage, wenn altersbedingte Veränderungen wie Hauterschlaffung, abgesunkene Gewebe oder eine verlorene Kiefer-Hals-Kontur langfristig korrigiert werden sollen. Voraussetzung ist eine individuelle anatomische Eignung, die im persönlichen Beratungsgespräch beurteilt wird.

Was ist der Unterschied zwischen Facelift und Necklift?

Das Facelift behandelt vor allem die mittlere und untere Gesichtsregion, während das Necklift gezielt die Halsregion und den Übergang zum Unterkiefer korrigiert. Beide Eingriffe können eigenständig oder kombiniert durchgeführt werden.

Wirkt das Ergebnis natürlich?

Moderne Facelift- und Necklift-Techniken zielen auf eine anatomisch korrekte Reposition der Gewebe ab. Ziel ist eine frische, erholte Erscheinung ohne maskenhaften oder überstrafften Eindruck.

Bleiben sichtbare Narben zurück?

Die Schnitte werden so gesetzt, dass Narben später möglichst unauffällig liegen, z. B. hinter dem Ohr oder in natürlichen Hautfalten.

Wie lange hält das Ergebnis an?

Die Ergebnisse sind langfristig, da die tieferen Gewebeschichten neu positioniert werden. Der natürliche Alterungsprozess setzt sich jedoch fort und beeinflusst das Erscheinungsbild im Laufe der Jahre.

Wie lange ist die Ausfallzeit nach dem Eingriff?

In der Regel sind Patientinnen und Patienten nach etwa 10–14 Tagen wieder gesellschaftsfähig. Schwellungen und Blutergüsse nehmen in den ersten Wochen kontinuierlich ab.

Welche Risiken und Nebenwirkungen sind zu beachten?

Wie bei jedem chirurgischen Eingriff können vorübergehende Schwellungen, Blutergüsse oder Sensibilitätsveränderungen auftreten. Schwerwiegende Komplikationen sind bei fachgerechter Durchführung selten und werden im Rahmen der Aufklärung ausführlich besprochen.

Was ist bei der Nachsorge zu beachten?

Eine angepasste Kompression sollte für 4 Wochen getragen werden. Kühlung kann hilfreich sein. Auf Sport oder körperliche Anstrengung sollte für 4-6 Wochen verzichtet werden.

Wir beraten Sie gerne

Wir nehmen uns Zeit für ein ausführliches Beratungsgespräch – ehrlich, respektvoll und auf Augenhöhe.

Vereinbaren Sie jetzt Ihren persönlichen Beratungstermin um gemeinsam herauszufinden, was am besten zu Ihnen und Ihren Bedürfnissen passt.

Beratung vereinbaren