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Für eine natürlich gestraffte und harmonische Brustform

Eine Bruststraffung (Mastopexie) dient dazu, eine abgesunkene oder erschlaffte Brust wieder in eine ästhetisch ansprechende, natürliche Position anzuheben und den Hautmantel zu straffen. Ziel ist eine formschöne, straffe Brustkontur, die zur individuellen Körperproportion der Patientin passt.

Kurzüberblick der Behandlung

  • Dauer 2-4 Stunden
  • Narkose Vollnarkose
  • Aufenthalt Stationär, meistens 2-3 Übernachtungen
  • Nachbehandlung Spezial-BH für 4 Wochen
  • Arbeitsfähigkeit nach 1-2 Wochen (Bürotätigkeiten)
  • Sport nach 6-8 Wochen

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Moderne Operationstechniken für optimale Ergebnisse

Die chirurgischen Verfahren ähneln denen der Brustverkleinerung, da häufig auch die Brustwarze (Mamille) nach oben versetzt werden muss, um eine harmonische Brustform zu erzielen.

Abhängig von Ausgangsbefund und individuellen Wünschen kommen verschiedene Techniken zum Einsatz:

  • Straffung ohne Volumenveränderung: Das vorhandene Brustgewebe wird neu geformt und repositioniert.
  • Bruststraffung mit Gewebeentfernung: Bei größerem Brustvolumen kann überschüssiges Gewebe gezielt reduziert werden.
  • Bruststraffung mit Implantat: Wenn zu wenig Eigengewebe vorhanden ist oder zusätzlich mehr Fülle im oberen Brustbereich gewünscht wird, kann ein Brustimplantat eingesetzt werden.

Die Auswahl der Methode erfolgt individuell nach gründlicher Untersuchung. Alle Operationstechniken werden modern, schonend und nach aktuellen medizinischen Standards angepasst.

Damit wir langfristig stabile Ergebnisse erzielen, vernähen wir nicht nur die Haut, sondern stabilisieren die Brust auch im Inneren, was man als sog. inneren BH bezeichnet.

Ablauf und Behandlung

Je nach Umfang der Bruststraffung sowie dem Haut- und Gewebezustand kann der Eingriff ambulant oder stationär durchgeführt werden. Eine ausführliche Beratung, präzise Planung und professionelle Nachsorge sorgen für ein sicheres Behandlungsergebnis und eine schnelle Erholung.

Unsere Operationstechniken im Detail

Bruststraffung ohne Implantate – Natürliche Formgebung mit Eigengewebe

  • Erhalt oder Reduktion des Brustvolumens
    Bei ausreichendem Eigengewebe kann eine Bruststraffung vollständig ohne Implantate durchgeführt werden. In diesem Fall wird nicht nur der Hautmantel gestrafft, sondern auch das Brustgewebe selbst neu positioniert und modelliert. Durch geschickte Gewebeverlagerung kann sogar der Eindruck eines etwas größeren Brustvolumens entstehen – ein Effekt, der als Auto-Augmentation bezeichnet wird.
  • Natürliche Kontur durch Gewebereduktion
    Ist dagegen zu viel Volumen vorhanden, kann im Rahmen der Bruststraffung überschüssiges Gewebe gezielt entfernt werden, um eine harmonische Brustgröße und eine ästhetische Form zu erreichen. Hierbei ist der Übergang zur Brustverkleinerung fließend, da wir bei beiden Verfahren ähnliche Techniken nutzen und individuell anpassen.
  • Moderne Schnittführungen für ein ästhetisches Ergebnis
    Obwohl verschiedene Schnitttechniken möglich sind, wird bei der Bruststraffung ohne Implantate häufig die vertikale Schnittführung gewählt. Diese Methode, auch bekannt als „Lollipop-Narbe“ oder „I-Form“, erhält ihren Namen durch die Form der resultierenden Narbe – eine feine Linie um die Brustwarze, die sich senkrecht nach unten fortsetzt.

Alle Techniken werden sorgfältig ausgewählt, um ein möglichst narbensparendes, natürliches und langanhaltendes Ergebnis zu erzielen.

Bruststraffung mit Implantaten – Mit oder ohne zusätzliche Straffung des Hautmantels

  • Ergänzung von fehlendem Volumen durch Implantate
    Wenn das vorhandene Brustgewebe nicht ausreicht, um das gewünschte ästhetische Ergebnis zu erzielen, kann eine Brustvergrößerung mit Implantaten die optimale Lösung sein. Oft lässt sich bereits durch das präzise Platzieren eines Implantats eine natürliche, wohlgeformte Brustkontur erreichen. Besonders anatomisch geformte Implantate eignen sich hierfür, da sie eine harmonische Tropfenform erzeugen und ein sehr natürliches Erscheinungsbild ermöglichen.

In den meisten Fällen erfolgt die Positionierung über einen Schnitt in der Unterbrustfalte (Inframammärfalte), wobei das Implantat schonend über oder unter dem Brustmuskel platziert werden kann – abhängig von den anatomischen Voraussetzungen und dem gewünschten Ergebnis.

Kombination aus Bruststraffung und Implantat

Bei stärker ausgeprägter Erschlaffung reicht das Einsetzen eines Implantats allein oft nicht aus. In diesen Fällen wird die Brustvergrößerung mit einer Haut- und Gewebestraffung (Mastopexie) kombiniert. Dieses Vorgehen ähnelt den Techniken, die auch ohne Implantate angewendet werden, ermöglicht jedoch gleichzeitig eine deutliche Verbesserung von Form, Projektion und Fülle im oberen Brustbereich.

Mehr Optionen bei Implantattyp und Implantatlage
Durch die Kombination aus Straffung und Implantat ergeben sich erweiterte Möglichkeiten hinsichtlich:

  • Implantattyp (anatomisch, rund, verschiedene Kohäsitätsgrade)
  • Implantatlage (subglandulär, submuskulär, dual-plane)
  • Form- und Projektionseffekt

In der Regel entsteht bei diesem kombinierten Eingriff eine vertikale Narbe („Lollipop-Narbe“ oder „I-Narbe“), die sich aus dem Schnitt um die Brustwarze und einer feinen senkrechten Linie darunter zusammensetzt.

Diese Methode vereint Stabilität, Formgebung und Volumenaufbau – für ein langfristig ästhetisches, natürliches und harmonisches Ergebnis.

Häufige Fragen zur Bruststraffung in Würzburg

Muss ich nach der Bruststraffung über Nacht in der Klinik bleiben?

Die Dauer des Eingriffs hängt von der verwendeten Technik ab und beträgt in der Regel 90 Minuten bis zu 4 Stunden.

  • Nur Implantate: Bei einer reinen Implantateinlage können Patientinnen meist 2–3 Stunden nach der Operation wieder nach Hause gehen.
  • Bruststraffung mit Gewebe- und Hautstraffung: Bei umfangreicheren Eingriffen empfehlen wir 2–3 Nächte stationären Aufenthalt, um bestmögliche Ruhe, Entlastung und Kontrolle der Wundheilung zu gewährleisten.

Wann kann ich nach der Operation wieder duschen?

  • Nur Implantate: Bereits am ersten Tag nach der OP ist normales Duschen möglich.
  • Mit Haut- und Weichteilstraffung: Hier empfehlen wir eine Pause von etwa 3 Tagen, bevor wieder geduscht wird, um die frischen Wunden zu schonen.

Müssen Fäden entfernt werden?

In aller Regel nein. Wir verwenden überwiegend selbstauflösendes Nahtmaterial, das sich im Laufe der Heilung resorbiert. Zusätzlich wird die Naht mit Hautkleber versiegelt, was die Wundheilung optimiert und die Narbenbildung reduziert.

Werden Drainagen eingelegt?

  • Vertikale Bruststraffung: Meist wird eine Drainage für 2–3 Tage eingelegt, um Flüssigkeiten zuverlässig abzuleiten.
  • Andere Techniken: Oft sind keine Drainagen erforderlich.

Wir nutzen besonders weiche, dünne Drainagen, die beim Entfernen nur minimale Beschwerden verursachen.

Was muss ich nach der Bruststraffung beachten?

Die ersten Tage nach der Operation sind entscheidend für eine komplikationsfreie Heilung:

  • Konsequente Ruhe: Kein Sport, keine Hausarbeit, keine längeren Spaziergänge. Jede Bewegung erhöht das Risiko von Schwellungen und verzögert die Heilung.
  • Kompressions-BH: Der individuell angepasste Kompressions-BH muss 4–6 Wochen Tag und Nacht getragen werden. Zum Duschen darf er kurzzeitig abgelegt werden.
  • Kurzzeitiges Ablegen: Wenn der BH für wenige Stunden gewaschen wird, ist dies unproblematisch – wichtig ist jedoch, in dieser Zeit besonders ruhig zu bleiben.

Wann darf ich wieder Sport treiben?

Die Rückkehr zu sportlicher Aktivität erfolgt in mehreren Stufen:

  1. 0–4 Wochen: Komplette Sportpause. Jede Erschütterung der Brust sollte vermieden werden.
  2. Ab Woche 5: Leichte sportliche Aktivitäten ohne Erschütterung sind möglich – z. B. Fahrradfahren auf glattem Untergrund oder leichtes Training ohne Belastung der Brustmuskulatur.
  3. 8–12 Wochen: Nach individueller Beurteilung können die meisten sportlichen Aktivitäten wieder aufgenommen werden, einschließlich Joggen, Tennis oder intensiverer Fitnessprogramme.

Müssen Brustimplantate irgendwann ausgetauscht werden?

Ja, langfristig ist ein Austausch wahrscheinlich. Auch wenn Hersteller eine „lebenslange Garantie“ geben, bezieht sich diese meist nur auf den kostenlosen Ersatz bei Materialdefekt, nicht auf die tatsächliche Haltbarkeit im Körper.

Implantate unterliegen einer natürlichen Materialermüdung. Das Risiko einer Hüllenruptur steigt nach etwa 20–25 Jahren deutlich an. Deshalb empfehlen Fachgesellschaften, Implantate nach 15–20 Jahren zu überprüfen und gegebenenfalls zu wechseln.

Für viele Patientinnen bietet dieser Zeitpunkt zudem die Möglichkeit, die Brust erneut an Körperveränderungen oder ästhetische Wünsche anzupassen.

Können Silikonimplantate platzen oder auslaufen?

Moderne Implantate bestehen aus einem hoch kohäsiven Silikongel, das auch bei einer Beschädigung nicht ausläuft. Sie sind extrem belastbar und halten Drücken stand, die weit über das hinausgehen, was im Alltag auftreten könnte. Ein „Platzen“ durch äußere Krafteinwirkung, etwa bei einem Autounfall, ist daher sehr unwahrscheinlich.

Nur scharfe Verletzungen (z. B. durch ein Glas- oder Messertrauma) können das Implantat beschädigen. Doch selbst dann tritt das Gel nicht aus, und das Implantat lässt sich problemlos vollständig entfernen und ersetzen.

Kann ich nach einer Bruststraffung noch ein Baby stillen?

In den meisten Fällen ja. Die gängigen Operationstechniken erhalten die Milchkanäle weitestgehend, sodass die Stillfähigkeit nur selten beeinträchtigt wird. Auch mit Implantaten ist Stillen in der Regel ohne Risiko für Mutter und Kind möglich.

Wir empfehlen:

  • Frühestens 6 Monate nach einer Brustoperation schwanger werden, damit die Brust vollständig heilen kann.
  • Mindestens 6 Monate nach dem Abstillen warten, bevor ein Eingriff geplant wird, um stabile und optimale Ausgangsbedingungen zu gewährleisten.

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