Brustverkleinerung in Würzburg – modern, sicher und funktionserhaltend
Die Brustverkleinerung ist zwar weniger bekannt als die Brustvergrößerung, wird jedoch fast ebenso häufig durchgeführt. Denn für viele Patientinnen steht nicht allein der Wunsch nach einem ästhetisch harmonischeren Körperbild im Vordergrund – häufig sind es auch medizinische Gründe, die den Ausschlag für diesen Eingriff geben.
Zu große oder schwere Brüste können zu einer Vielzahl körperlicher Beschwerden führen:
- Rücken- und Nackenschmerzen
- Haltungsprobleme bis hin zu dauerhaften Wirbelsäulenbeschwerden
- Wundreiben in der Unterbrustfalte
- Einschneiden der BH-Träger in die Schultern
- Druck- oder Spannungsschmerzen in der Brust
- Sensibilitätsstörungen im Bereich der Brustwarzen
Ein wesentlicher Bestandteil aller zeitgemäßen Methoden ist die funktionserhaltende Verlagerung der Brustwarze:
Sie bleibt dabei dauerhaft mit dem darunter liegenden Gewebe sowie den Blutgefäßen verbunden. So bleiben wichtige Funktionen – wie die Sensibilität und in den meisten Fällen auch die Stillfähigkeit – erhalten. Es kann allerdings einige Zeit dauern, bis das Gefühl in der Brustwarze wieder vollständig zurückkehrt.
In der Regel wird bei der Operation auch der Durchmesser des Warzenhofes verkleinert, um ihn proportional an die neue Brustform anzupassen.
Welche Narben entstehen?
Die Narbenführung hängt von der gewählten OP-Technik und von den individuellen anatomischen Gegebenheiten ab. Mögliche Varianten sind:
- Vertikale Narbe („Lollipop“) – geringste Narbenbildung, dafür benötigt die Brust etwas mehr Zeit, um ihre endgültige Form zu entwickeln
- L-förmige Narbe
- Inverted-T-Narbe (Ankerform) – wird vor allem bei sehr großen oder breiten Brüsten eingesetzt
Wir bevorzugen, wenn möglich, die vertikale Technik, da sie eine schonendere Narbenbildung ermöglicht. Bei sehr großem Brustvolumen oder breiter Brustform kann jedoch eine erweiterte Technik wie die Inverted-T-Narbe medizinisch sinnvoller sein.
Damit wir langfristig stabile Ergebnisse erzielen, vernähen wir nicht nur die Haut, sondern stabilisieren die Brust auch im Inneren, was man als sog. inneren BH bezeichnet.
Wie läuft eine Brustverkleinerung bei Ästhetik am Ringpark in Würzburg ab?
Eine Brustverkleinerung in Würzburg wird bei Ästhetik am Ringpark meistens mit anschließender Übernachtungen in der Privatklinik Excelsior durchgeführt, die an das moderne OP-Zentrum Anästhesie MVZ in Würzburg angeschlossen ist. Höchste medizinische Standards und individuelle Rundumbetreuung, sowie modernste Hygienekriterien selbstverständlich.
Vor der OP
Die Patientin kommt morgens nüchtern bereits in ihr Patientenzimmer. Vor der Operation können nochmals letzte Fragen empathisch beantwortet werden, bevor wir die geplante Schnittführung anzeichnen.
Die OP
Durch das erfahrene Team der Anästhesie wird die Patientin sanft in die Narkose eingeleitet und die Operation kann beginnen. Dabei wird die Brust neu geformt und in ihrer korrigierten Form fixiert, überschüssiges Gewebe wird schonend entfernt und die Brustwarze harmonisch neu eingepasst. Mit feinen Nähten werden alle Wunden verschlossen. Eingelegte Drainagen leiten überschüssige Gewebeflüssigeit ab.
Abhängig vom Befund und den individuellen Wünschen können die gewählten Verfahren variieren oder Zusatzbehandlungen ergänzt werden. Dadurch kann auch der Ablauf und die Dauer der Operation variieren. Am Ende der Operation wird vorsichtig ein passender Kompressions-BH angelegt.
Die wache Patientin wird anschließend im Aufwachraum medizinisch überwacht und dann zurück in ihr Patientenzimmer gebracht.
Häufige Fragen zur Brustverkleinerung in Würzburg
Bleibt die Stillfähigkeit nach einer Brustverkleinerung erhalten?
In den meisten Fällen ja. Bei modernen Operationstechniken bleibt die Brustwarze in der Regel funktionell mit den Milchkanälen verbunden, sodass die Stillfähigkeit weitgehend erhalten bleibt.
Wie lange dauert es, bis das Gefühl in der Brust zurückkehrt?
Eine vorübergehende Veränderung des Empfindungsvermögens ist normal. Das Gefühl in Brustwarze und Brusthaut kann sich über mehrere Wochen bis Monate schrittweise regenerieren. In seltenen Fällen kann ein vermindertes Gefühl länger anhalten.
Welche Operationstechnik ist für mich die richtige?
Die optimale Technik richtet sich nach Ihrer individuellen Anatomie, dem Brustvolumen, der Hautqualität und Ihren ästhetischen Wünschen. Wir beraten Sie umfassend, ehrlich und stellen sicher, dass die gewählte Methode sowohl medizinisch sinnvoll als auch ästhetisch optimal für Sie ist.
Muss ich für eine Brustverkleinerung stationär bleiben?
Der Eingriff dauert in der Regel 3 bis 4 Stunden. Aufgrund der Operationsdauer und der erforderlichen Nachkontrolle ist es sicherer und angenehmer, mindestens eine, häufig aber zwei bis drei Nächte in unserer Privatklinik zu bleiben, um die Heilung optimal zu unterstützen.
Wann kann ich nach der Operation wieder duschen?
Da bei einer Brustverkleinerung üblicherweise Drainagen eingesetzt werden, empfehlen wir das Duschen erst am Tag nach dem Entfernen der Drainagen, also meist nach 2–3 Tagen.
Müssen Fäden gezogen werden?
In aller Regel nein. Wir verwenden überwiegend selbstauflösendes Nahtmaterial, das sich während der Heilung eigenständig resorbiert.
Werden Drainagen eingelegt?
Ja. Besonders bei der Brustverkleinerung mit vertikaler Schnittführung ist in der Regel für 2–3 Tage eine Drainage notwendig, um Wundflüssigkeit zuverlässig abzuleiten.
Was muss ich nach der Brustverkleinerung beachten?
Für eine komplikationsfreie Heilung sind die ersten Wochen entscheidend:
- Körperliche Schonung: Vermeiden Sie in den ersten Tagen jegliche körperliche Belastung.
- Kompressions-BH: Der speziell angepasste Kompressions-BH sollte 4 Wochen lang Tag und Nacht getragen werden. Zum Duschen (nach Drainagenentfernung) oder Waschen darf er kurzzeitig abgelegt werden.
- Narbenpflege: Nach abgeschlossener Wundheilung empfehlen wir abhängig vom Befund silikonhaltiges Narbengel sowie konsequenten Sonnenschutz für mindestens 6 Monate.
- Körperliche Belastung: Auf intensiven Sport und schweres Heben sollten Sie 6–8 Wochen verzichten. Wir beraten Sie individuell, wann Sie wieder aktiv werden können.
Ist eine Schwangerschaft oder Stillen nach einer Brustverkleinerung ein Problem?
In der Regel nein. Schwangerschaft und Stillen sind nach der Brustverkleinerung meist problemlos möglich.
Wir empfehlen:
- Etwa 6 Monate nach dem Abstillen zu warten, bevor ein Eingriff geplant wird, um optimale anatomische Voraussetzungen zu schaffen.
- Mindestens 6 Monate nach einer Operation nicht schwanger zu werden, um der Brust ausreichend Zeit zur Heilung zu geben.
Das Risiko, durch die Brustverkleinerung die Stillfähigkeit dauerhaft zu verlieren, ist bei modernen Techniken gering.











